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Donnerstag, 1. Juni 2017
Mauerseglerkartierung in Wien

BirdLife Österreich und die Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 erheben dieses Jahr die Brutplätze des Mauerseglers im Wiener Stadtgebiet. Die Erhebung dient dem Schutz dieser an Gebäuden brütenden Art und einem wissenschaftlichen Projekt des Departments für Integrative Biologie der Universität Wien.

Damit die Daten auch tatsächlich für den Artenschutz verwendet werden können, sind eine punktgenaue Standortangabe und die Vergabe eines Brutzeitcodes unerlässlich. Eingaben, die nur einem Sextanten zugeordnet werden, sind leider nicht verwertbar. Auch Detailangaben, wie z.B. die genaue Beschreibung des Brutplatzes (z. B. Hausnummer, Lokalisation am Gebäude), sind für uns sehr wertvoll.

Bitte denken sie auch daran, Brutplätze aus vergangenen Jahren zu melden – jede Meldung ist für das Projekt wertvoll und kommt dem Schutz dieser faszinierenden Vogelart zu Gute!

Ihr ornitho.at-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Sonntag, 14. Mai 2017
Brutvogelatlas: Langstreckenzieher und mehr

Nach einem wetterbedingten Auf und Ab sind wir nun schon mitten in der Brutzeit. Fast alle unsere Brutvögel sind schon da oder werden in den nächsten Tagen bei uns eintreffen. Für die Kartierungen wollen wir Ihre Aufmerksamkeit zunächst auf zwei spät ankommende Greifvögel richten:

Der Wespenbussard wird trotz seiner weiten Verbreitung gerne übersehen, da er neben seiner späten Ankunft auch eine unauffällige Lebensweise hat. Die Unterscheidung vom Mäusebussard ist nicht einfach – bitte achten Sie auf die Kennzeichen, die in modernen Bestimmungsbüchern wie bspw. dem "Kosmos Vogelführer" ausführlich dargestellt sind. Die Art zeigt auffällige Balzflüge mit kurzem "Schütteln" der fast senkrecht nach oben gehaltenen Flügel. Die Balzflüge können bis weit in den Sommer hinein beobachten werden. Auch der Baumfalke kommt erst relativ spät aus seinen Winterquartieren zurück. Bitte beachten Sie bei der Bestimmung die vom Turmfalken unterschiedliche Struktur (kürzerer Schwanz, sehr spitze Flügel), Färbung (u. a. ist die Oberseite schwärzlich) und Jagdweise – Baumfalken rütteln nicht, sondern jagen im Luftraum spektakulär nach Vögeln (oft auf Schwalben im Siedlungsbereich) oder Insekten.

Unser Wissen um die Verbreitung der Waldschnepfe ist nach wie vor lückenhaft (siehe Verbreitungskarte hier), und darüber hinaus sind durchziehende Vögel nicht von unseren Brutvögeln zu unterscheiden. Nun ist der Durchzug vorbei, und Nachweise von über ihrem Revier im Flug balzenden Waldschnepfen sind besonders wertvoll. Die abendlichen Balzflüge kann man besonderes über größeren Lücken im Baumbestand, z. B. Schlagflächen, Schneisen, Waldwege, Verjüngungen oder Gewässern beobachten. So wie bei der Eulenkartierung zu Beginn der Atlassaison bietet es sich an, bei guter Witterung (windstilles, klares Wetter) an legal befahrbaren Straßen alle paar 100 m an geeigneten Stellen zu stoppen und nach Waldschnepfen zu horchen. Dabei können auch alle rufenden Eulen (Balzrufe, Kontaktrufe, bettelnde Jungvögel) notiert werden.

Neben den vielen seltenen und interessanten Brutvogelarten vergessen Sie bitte nicht, dass auch die Straßentaube ein Brutvogel Österreichs ist. Speziell im Alpenraum ist sie bislang nur an recht wenigen Stellen in den Tälern nachgewiesen worden (und dort weniger weit verbreitet als die ebenfalls eng an menschliche Siedlungen gebundene Türkentaube). Gibt es noch Vorkommen die bislang wegen der Suche nach selteneren Vogelarten abseits der Siedlungen noch nicht gemeldet worden sind?

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und viel Erfolg beim Kartieren!

Ihr Atlas-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 2. Mai 2017
Drei Millionen Beobachtungen auf ornitho.at!

Nur etwas mehr als ein Jahr nach der letzten Millionenmarke ist bereits die nächste erreicht! Unser Portal ornitho.at umfasst seit wenigen Tagen drei Millionen Datensätze! Diese gewaltige Datenmenge wurde in den letzten vier Jahren von inzwischen über 3.700 auf ornitho.at registrierten BeobachterInnen eingegeben. Wir freuen uns sehr über diesen Zuspruch und möchten uns ganz herzlich für Ihre Mitarbeit bedanken!

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns auch bei Gaëtan Delaloye und seinem Team von Biolovision bedanken, die diese Seite mit größter Sorgfalt betreuen und weiterentwickeln. Besonders danken wir auch unseren 53 RegionalkoordinatorInnen, die in ehrenamtlicher Arbeit diese riesige Datenmenge laufend überblicken, auf fachliche Plausibilität prüfen und damit die wissenschaftliche Qualität des Portals gewährleisten.

Uns allen wünschen wir weiterhin viel Freude beim Benützen von ornitho.at!

Ihr ornitho.at-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 2. Mai 2017
14. Austrian BirdRace am 6. und 7 Mai - machen Sie mit!

Am kommenden Wochenende findet bereits zum 14. Mal in Folge das Austrian BirdRace statt, zu dem BirdLife Österreich und die Plattform bird.at alle Vogelfreunde herzlich einlädt.

Was ist das BirdRace?

Das BirdRace ist ein bundesweites 24-Stunden-Rennen – ganz ohne Auto, dafür mit viel vogelkundlichem Interesse. Mindestens zwei Vogelfreunde bilden dabei ein Team, um möglichst viele Vogelarten gemeinsam zu entdecken und zu zählen. Startschuss ist am 6. Mai um 15 Uhr, die Zielflagge weht exakt 24 Stunden später, am 7. Mai 2017 um 15 Uhr. Die TeilnehmerInnen wählen ihre Wegstrecke frei aus, dürfen jedoch dafür ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel und die eigene Muskelkraft einsetzen.

Wofür BirdRacen?

"Birden für den guten Zweck" lautet das Motto des BirdRace-Events: Für jede erfasste Vogelart spenden Sponsoren einen Geldbetrag für Vogel-Artenschutzprojekte. Es zählt also jede Art! In den Vorjahren wurden die Spenden etwa zum Schutz des Braunkehlchens und anderer Wiesenbrüter in Tirol oder der Zwergohreule im Burgenland eingesetzt. Ab diesem Jahr gehen die Sponsorengelder nicht an das Siegerbundesland, sondern alternierend an alle Bundesländer – 2017 beginnend mit Oberösterreich, zum Schutz des Blaukehlchens.

Attraktive Preise zu gewinnen!

Neben dem Beitrag zum guten Zweck winken den Siegerteams aber auch attraktive Preise (z.B. Eintritte in Thermen und Tiergärten, und viele Sachbücher). Auch heuer wird wieder unter allen TeilnehmerInnen, die Ihre Beobachtungen zusätzlich bis 15. Mai auf ornitho.at eingeben, ein SLC-Feldstecher von Swarovski-Optik verlost.

Woher bekomme ich weitere Informationen?

Detaillierte Informationen zum BirdRace 2017 gibt es unter www.birdrace.at.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Freitag, 7. April 2017
Brutvogelatlas: Start der Frequenzerhebungen 2017

Am kommenden Wochenende startet schon die Zeitperiode für die Frequenzerhebungen. Heuer bietet sich deshalb besonders die Karwoche für die ersten Kartierungen an. Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt!

Hier nochmals die genauen Zeitfenster

  • niedere und mittlere Lagen zwischen 8. April und 11. Juni
  • über der Baumgrenze bis 9. Juli

März-Tageslisten als Vergleich

Vielen Dank an all jene, die unserem letzten Aufruf folgend jahreszeitlich frühere Erhebungen in den Frequenzerhebungssextanten durchgeführt haben! Bitte geben Sie diese als Tageslisten auf ornitho.at ein.

Zusätzlicher Ansporn

Ebenso danken wir allen, die sich heuer bereits neu für die Bearbeitung oder Teilbearbeitung von Quadranten gemeldet haben! Für die 100 fleißigsten Frequenzerhebungs-KartiererInnen gibt es auch in diesem Jahr wieder ein kleines Dankeschön von unserem Projektpartner, den Österreichischen Bundesforsten. Diesmal wird es das Waldbier sein, das jedes Jahr mit einer besonderen Geschmacksnote – einer Wald-Zutat wie z. B. Fichtenharz oder Wacholderzweige – eigens für die Bundesforste gebraut wird. Berücksichtigt werden alle jene Personen, die ihre Frequenzerhebungs-Daten bis spätestens 30. September 2017 auf ornitho.at eingegeben haben.

Immer mehr Lücken schließen sich!

Bei den schwierig zu erfassenden Eulen sind heuer bereits erfreulich viele neue Atlasmeldungen dazu gekommen – vielen Dank dafür! Besonders für den Raufußkauz dürfte heuer ein gutes Jahr sein. Die Osterfeiertage fallen noch in die Zeit der Balz – nutzen Sie diese zum Vervollständigen der Verbreitungsbilder!

Artenliste für Ihre Quadranten vervollständigen

Als Hilfe für die Kartierungen haben wir vergangene Atlassaison für jeden Atlasquadranten eine Artenliste mit Archivdaten (1981-2012) zur Verfügung gestellt. Diese Liste wurde nun aktualisiert und ergänzt: die Archivdaten sind nun auch den bisher eingegebenen Daten aus der aktuellen Atlasperiode gegenüberstellt (2013-2016, Datenstand Oktober 2016 – Beispiel unten).

Die Liste soll als Orientierung dafür dienen, ob in einem Quadranten schon alle möglichen Brutvogelarten erfasst worden sind und Hinweise darauf geben, welche Arten hier eventuell noch vorkommen könnten. Bitte beachten Sie aber, dass manche Artnachweise aus dem Archiv nicht aktuell sind. Seit den 1980er Jahren kann sich viel verändert haben – einerseits können manche hier angeführte Arten verschwunden sein, andererseits können neue Brutvogelarten dazugekommen sein.

Die Listen finden Sie für alle Quadranten, für die Sie auf ornitho.at als HauptbearbeiterIn oder MitarbeiterIn eingetragen sind, im Bereich "Atlasdokumente" (hier). Alle in den letzten Wochen neu gemeldeten BearbeiterInnen werden wir in Kürze nachtragen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Atlas-Team (atlas@birdlife.at).

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Freitag, 7. April 2017
Frequenzerhebungen gefragt!

2017 ist das letzte Kartierungsjahr für den neuen Brutvogelatlas und es gilt, heuer gezielt Lücken zu schließen. Besonders wichtig sind uns Frequenzerhebungen in wenig bearbeiteten Gebieten.

Denn durch diese gewinnen wir nicht nur wertvolle Informationen über die relative Häufigkeiten sondern auch einen guten Überblick über die in diesem Quadranten vorkommenden Brutvogelarten. Falls Sie also mit der Frequenzerhebung in Ihrem Quadranten bereits fertig sind, übernehmen Sie doch einen oder mehrere neue Quadranten. Auch die Bearbeitung einzelner Sextantengruppen hilft uns schon sehr weiter! Denken Sie auch daran, dass schon einzelne Ausflüge oder Wochenendaufenthalte in den Bergen zur Frequenzerhebung genutzt werden können! Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie etwas übernehmen wollen!

Unter diesem Link finden Sie eine Karte mit freien Quadranten, die auch nach Priorität geordnet sind. Besonders wichtig sind die rot markierten Quadranten!

Hier nochmals kurz die denkbar einfache Methodik der Frequenzerhebungen: In 20-25 vorgegebenen Sextanten pro Quadrant führt man eine einmalige Begehung von 45-75 Minuten Dauer durch und notiert dabei alle Brutvogelarten mit Brutcode. Verschiebungen der vorgegebenen Sextanten sind möglich.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Mittwoch, 5. April 2017
Letztes Jahr beim europäischen Brutvogelatlas EBBA2!

Wie für den neuen österreichischen Brutvogelatlas ist auch für den zweiten europäischen Brutvogelatlas das letzte Kartierungsjahr 2017 angebrochen. In einigen Ländern, vor allem in Ost- und Südosteuropa, gibt es noch immer Kartierungslücken. Wer helfen möchte, diese z. B. in seinem Urlaub zu schließen, findet hier die entsprechenden Details und sieht hier, wo die grössten Lücken sind.

Am einfachsten erfassen Sie die Nachweise mit NaturaList, der App von ornitho, die in ganz Europa einsetzbar ist. Dabei sind vollständig ausgefüllte Beobachtungslisten besonders wertvoll.

Wir danken für Ihre wertvolle Mitarbeit und wünschen viel Freude beim Datensammeln - wo auch immer in Europa!

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Freitag, 31. März 2017
Bitte um Zurückhaltung bei der Vergabe von Brutzeitcodes für durchziehende Arten.

Der Frühling ist nun schon weit fortgeschritten – nicht nur die Standvögel wie Meisen, Kleiber und Spechte grenzen ihre Reviere ab, auch zahlreiche Zugvögel sind bereits eingetroffen – wie etwa Hausrotschwanz oder Singdrossel. Vorsicht geboten ist jedoch bei einigen Arten die auch auf dem Zug singen: Vor allem Rotkehlchen sind gerade sehr auffällig, sollten derzeit aber keinesfalls mit Atlascode gemeldet werden, da sie noch bis Anfang April ziehen (Meldung von S und H für Rotkehlchen bitte erst ab 10. April!). Das gleiche gilt für etliche andere Singvogelarten wie z.B. verschiedene Laubsänger, Grasmücken und Rohrsänger. Auch Braunkehlchen können auf dem Durchzug überall auftauchen – für sie sollten erst ab 1.Mai die Atlascodes H und S vergeben werden! Dasselbe gilt für fast alle Wasservogelarten, die mit den warmen Temperaturen auffälliges Balzverhalten zeigen, jedoch noch nicht im Brutgebiet sind. Bitte beachten Sie jedenfalls die Brutzeit-Tabelle [pdf, 77 KB].

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 7. März 2017
EuroBirdPortal jetzt mit doppelt so vielen Arten und Daten inklusive 2015

Die Vogelbeobachtungen von Online-Portalen aus über 20 Ländern in Europa werden im EuroBirdPortal zusammengeführt, das 2015 mit Daten von 50 Vogelarten der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Österreich wird dabei durch ornitho.at vertreten. Auf Basis eines 30x30 km-Rasters wird die Verbreitung von ausgewählten Vogelarten über das ganze Jahr für weite Teile Europas visualisiert. Mit dem jetzigen Update sind 50 weitere Vogelarten hinzugekommen – es sind also jetzt 100 Vogelarten mit Daten von 2010 bis 2015 im EuroBirdPortal verfügbar. Die Einblicke in die Verbreitung der Vögel Europas im Jahresverlauf sind wahrlich faszinierend. Für die meisten der neu hinzugekommenen Arten wie Raubwürger, Pirol oder Bergfink sind es die ersten Darstellungen auf dieser Ebene außerhalb der Brutzeit überhaupt!

Anders als bei Erfassungsprogrammen nach standardisierten Methoden, werden in Onlineportalen wie ornitho.at das ganze Jahr über sogenannte "Zufallsbeobachtungen" gesammelt. Die große Menge dieser unsystematisch erhobenen Daten bietet erstaunliche Möglichkeiten zur Visualisierung und Erforschung der Verbreitung von Vögeln über große geographische Räume. Um dieses große Potenzial tatsächlich ausschöpfen zu können und gemeinsame Analysen zu fördern, wurde das EuroBirdPortal initiiert. 69 Partner aus 21 europäischen Ländern sind derzeit im EuroBirdPortal zusammengeschlossen. Pro Jahr werden auf diese Weise rund 40 Millionen Vogelbeobachtungen von mehr als 100.000 Beobachterinnen und Beobachtern zusammengetragen. Das EBP ist damit das größte und dynamischste citizen-science Biodiversitätsportal in Europa!

Neben den Ergänzungen um 50 zusätzliche Vogelarten und die Beobachtungen von 2015 wurde mit der jüngsten Überarbeitung eine neue Kartendarstellung hinzugefügt, die die Visualisierung der gesamten saisonalen Verbreitungsmuster durch die Kombination aller sechs Jahre ermöglicht. Da jeweils zwei animierte Karten angezeigt werden, bei der zwischen Vogelart, Jahr und Darstellungstyp gewählt werden kann, stehen im EBP nun mehr als 20 Millionen verschiedene Kartenkombinationen zur Verfügung! Technische Grundlage für die Darstellung ist die Software CARTO.

Die Bemühungen für die nahe Zukunft konzentrieren sich darauf, die Daten nahezu in Echtzeit darstellen zu können. Die heute eingegebene Singdrossel wäre dann bereits morgen im Verbund mit Beobachtungen aus weiten Teilen Europas im EuroBirdPortal sichtbar!

Tageslisten: die besonders wertvollen Daten
Eine für die Darstellungen und Auswertungen besonders wichtige Datenquelle sind die so genannten Tageslisten. Bitte melden Sie deshalb wann immer möglich und sinnvoll ihre Beobachtungen in Listenform. Über die ornitho-App "NaturaList" ist das besonders einfach. Wichtig ist, dass Sie auf alle Vogelarten achten und diese zumindest als "registriert" (also ohne Anzahl oder nähere Angaben) notieren. Tageslisten sollten sich auf einen (gelben) Gebietsnamen oder höchstens wenige (blaue) Sextanten beziehen. Sie werden merken, dass Sie ganz anders auf die Vogelwelt achten (und vielleicht auch überraschende Einblicke erhalten), wenn Sie Tageslisten eingeben.

Weitere Informationen:

 

Abbildung: Eine von mehr als 20 Millionen Kartenkombinationen des EuroBirdPortals: Verbreitung von Kranich und Bergfink Anfang August in Europa nach den Daten der Jahre 2010 bis 2015. © EBP

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Montag, 20. Februar 2017
AFK neu beurteilte Fälle - Sitzung Februar 2017

Liebe VogelkundlerInnen,

Am 5. Februar 2017 fand die jüngste Sitzung der AFK in der Vogelsammlung/NHM Wien statt. Etwa 200 Meldungen, überwiegend aus dem Jahr 2016 wurden bearbeitet. Die Ergebnisse finden sich ab sofort online auf der Homepage der AFK unter http://www.birdlife-afk.at/. Nur hier gibt es einen vollständigen Überblick zu den bisher bearbeiteten Fällen.

Unter den vielen bemerkenswerten Beobachtungen finden sich auch zwei neue, nun bestätigte Artnachweise für Österreich: Strandpieper und Blauwangenspint! Damit sind in Österreich nun 429 Arten bestätigt nachgewiesen!

Wir bedanken uns einmal mehr für die zahlreichen Zusendungen und das vielseitige Bemühen um die gewissenhafte Dokumentation zum Auftreten seltener Arten in Österreich. Bitte auch bei Einträgen protokollpflichtiger Arten hier auf ornitho.at an eine entsprechende Meldung an die AFK denken! Ein Formular zum Download steht dort zur Verfügung. Das vereinfacht die Meldung wie auch die Bearbeitung! Darüber hinaus möchte ich aus gegebenem Anlass nochmals in Erinnerung rufen, dass die AFK die Qualität von Meldungen und nicht die Qualifikation von BeobachterInnen beurteilt! Es wäre aber unrichtig zu sagen, dass bei der Beurteilung eines Nachweises u.a. eine Vorerfahrung mit der gemeldeten Art des Beobachters/der Beobachterin nicht miteingehen kann. Das ist nicht neu, und lässt sich am Formular mit der entsprechenden Frage klar erkennen!

Mit besten Grüßen

Hans-Martin Berg

(Vorsitz Avifaunistische Kommission/BirdLife Österreich)

aufgegeben von Benjamin Seaman
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Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2017