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Freitag, 9. April 2021
AFK - Neue Sitzungsergebnisse

Die Ergebnisse der Sitzungen der Avifaunistischen Kommission (AFK) von BirdLife Österreich vom 06.02. & 27.03.2021 sind ab sofort wieder auf der Homepage der AFK nachzulesen. Hauptsächlich betrifft es Beobachtungen aus den Jahren 2019 und 2020. Für einige Arten/Unterarten (u.a. Kormoran Nominataform carbo, Zilpzalp Unterart tristis) wurden Revisionen vorgenommen, daraus haben sich auch ganz vereinzelt Änderungen zu früheren Beurteilungen ergeben. Wie üblich ersuchen wir, noch nicht eingereichte Beobachtungen die unter die "Meldepflicht" der AFK fallen nachzureichen. Vielen Dank!

Hans-Martin Berg

(Vorsitz AFK/BirdLife Österreich)

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Montag, 1. Februar 2021
AFK Sitzungsergebnisse

Liebe Beobachterinnen, liebe Beobachter,

Auf der Seite der Avifaunistischen Kommission (AFK) www.birdlife-afk.at sind wieder neue Beurteilungen der Sitzungen vom 21.11.2020 (Umlaufbeschluss) und 9.1.2021 (Zoom-Sitzung) einzusehen. Vielen Dank allen, die durch Ihre Meldungen an die AFK zur nachvollziehbaren Dokumentation des Auftretens von Seltenheiten in Österreich beitragen. Wir freuen uns über neue Meldungen. Die nächste reguläre Sitzung der AFK findet Ende März 2021 statt. Eine zusätzliche außerordentliche Sitzung wird am 6.2.2021 abgehalten.

Mit besten Grüßen

Hans-Martin Berg

(Vorsitz AFK BirdLife Österreich)

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Donnerstag, 14. Januar 2021
"Aktuelles" in ornitho.at und NaturaList

Im vergangenen Jahr hat es einige Weiterentwicklungen in ornitho.at und der NaturaList App gegeben, die wir noch gar nicht gebührend vorgestellt haben. Mit einer kurzen Zusammenfassung möchten wir das hier nachholen:

Bearbeitung der neuen Kartenebene OpenStreetMap Live
Seit letztem Jahr gibt es mit der OpenStreetMap Live eine neue Kartenebene in ornitho.at und NaturaList, die laufend aktualisiert wird und zu deren Aktualisierung Sie auch selbst beitragen können. Wie das genau funktioniert, sehen Sie in diesem Anleitungsvideo (auf Englisch), das unsere Kollegin von der ornitho-Entwicklerfirma Biolovision vorbereitet hat: https://www.youtube.com/watch?v=NZMpDR2GIjw
 

Neue Schwelle für Zugang zu Datenbankabfragen
Seit einiger Zeit werden die Zugangsberechtigungen zur vollen Datenbankabfrage auf neue Weise berechnet. Lag die Schwelle zuvor bei durchschnittlich einer Beobachtung pro Tag seit der Registrierung, so gilt jetzt durchschnittlich eine Beobachtung alle 4 Tage seit der Registrierung. Sind Sie z.B. bereits seit 2 Jahren registriert (730 Tage), müssten Sie 182 Meldungen (730 : 4) eingegeben haben um zeitlich uneingeschränkte Datenbankabfragen durchführen zu können. Diese Berechtigungen werden täglich neu berechnet.
 
Abkürzungen für die Eingabe von Artnamen
Wenn Sie bei einer Beobachtungsmeldung in ornitho.at den Artnamen eingeben, wird bereits ab wenigen Buchstaben der wahrscheinliche Artname auto-ergänzt. Bei manchen Artenpaaren mit sehr ähnlichen Namen funktioniert das allerdings nicht sehr gut, und es muss fast der ganze Name ausgeschrieben werden. Hier gibt es aber einen kleinen Trick! In dieser Tabelle sehen Sie wie die Artnamen in mehrere Wortteile unterteilt sind (z.B. Garten|rot|schwanz oder Mönchs|gras|mücke). Bei der Eingabe reichen 1-2 Buchstaben je Wortteil durch Leerzeichen getrennt (z.B. "g r s" oder "m gr" für die oberen beiden Arten), und es wird die richtige Art gefunden. Mit etwas Ausprobieren können Sie nach diesem Prinzip für alle benötigten Arten (zumindest für die häufigsten) geeignete Kürzel finden, mit denen die Eingabe sehr beschleunigt werden kann.

Änderung beim Export auf data.biolovision.net
Bisher konnten alle Beobachtungen, die über die ornitho-App NaturaList eingegeben wurden (egal ob in Österreich oder im Ausland) gesammelt über die Seite data.biolovision.net abgerufen und exportiert werden. Hingegen konnten Beobachtungen, die direkt auf ornitho.at gemeldet wurden, nicht auf data.biolovision.net abgerufen werden, sondern nur auf ornitho.at. Ab jetzt können alle Beobachtungen, die über die Biolovision Systeme gemeldet wurden (also über die vielen ornitho-Portale oder die App NaturaList – egal in welchem Land, egal welche Artengruppen), gesammelt über data.biolovision.net exportiert werden. Für Österreich finden Sie natürlich weiterhin alle Ihre gemeldeten Vogelbeobachtungen (egal ob über ornitho.at oder NaturaList) auch unter "Alle meine Beobachtungen" auf ornitho.at.
 

Neue Funktionen in NaturaList
Gerade in der ornitho-App NaturaList hat es im letzten Jahr einige Weiterentwicklungen gegeben. Wir präsentieren hier nur eine davon: die neue orange Schaltfläche mit 3 schwarzen Punkten bei der Eingabe von Beobachtungslisten im Feld (im Bild unten am linken Rand). Ist diese Schaltfläche aktiviert (was jetzt standardmäßig der Fall ist) werden alle anderen bereits eingegebenen Vögel in der laufenden Beobachtungsliste in der Karte angezeigt (mit Uhrzeit und Brutzeitcode). So kann man sich besser orientieren und etwaige Doppelzählungen ausschließen. Weiters können die bereits eingegebenen Beobachtungen in der laufenden Beobachtungsliste durch einfaches Antippen schnell korrigiert werden, sollte das nötig sein.



 

(Foto: P. Rauscher)

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Montag, 4. Januar 2021
Meldungen markierter Vögel: Weiterleitung an die Österreichische Vogelwarte

Seit kurzem leiten wir Meldungen von markierten Vögeln (z. B. Ringe an den Beinen oder am Hals) automatisch an die Österreichische Vogelwarte (https://www.vetmeduni.ac.at/de/klivv/oesterreichische-vogelwarte/) weiter. Die Vogelwarte ist Mitglied der Europäischen Organisation für wissenschaftliche Vogelberingung EURING, und als solches ist sie für die Dokumentation von Fundmeldungen zuständig. Fundmeldungen sind eine wichtige Hilfe für die Wissenschaft!

Für Sie als Melder*innen von Ringfunden hat das den Vorteil, dass Sie in Zukunft – nach Abschluss der Bearbeitung der Fundmeldung – Details zu den von Ihnen beobachteten, markierten Vögeln bekommen werden (z. B. wo und wann der Vogel beringt wurde). Bitte beachten Sie, dass Fundmeldungen in der Regel nur dann bearbeitet werden können, wenn die Information über die Markierung vollständig vorliegt (vollständige Ringnummer, bei Farbringen Ring- und Schriftfarbe, welches Bein ist markiert, welche Farbe oben/unten, usw.).

Wie meldet man markierte Vögel?

  • Beim Melden über die Webseite ornitho.at hakt man das folgende Feld an: "Der Vogel ist markiert und ein Code ist ablesbar (z.B. Ring, Halsmanschette, etc.)". Nach dem Klick auf "Weiter" erscheint ein Fenster, in dem die Details zur Markierung angegeben werden (z. B. Ringtyp, Beschriftung).
     
  • Beim Melden über NaturaList ist diese Option derzeit leider noch nicht verfügbar. Hier schlagen wir vor, dass Sie Informationen zur Markierung zunächst im Bemerkungsfeld speichern. Nach dem Absenden der Meldung vom Handy können Sie diese auf der Webseite nachträglich bearbeiten. Setzen Sie das oben erwähnte Häkchen und wählen Sie "Speichern". Kopieren Sie dann die Details zur Markierung in den neu erschienenen Reiter "Ringfundmeldung ändern" und klicken Sie erneut auf "Speichern".

Bitte melden Sie Ringfunde nicht doppelt (also entweder über ornitho.at oder direkt an die Vogelwarte, aber nicht beides)!

Selbstverständlich leiten wir auch alle bisher eingegebenen Ringfundmeldungen an die Österreichische Vogelwarte weiter. Wir freuen uns, dass wir mit der Weiterleitung der Daten markierter Vögel die Vogelforschung unterstützen können und danken Ihnen für Ihren Beitrag!

 

(Foto: J. Vratny)

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Montag, 4. Januar 2021
Bitte beachten: Die Vögel sind jetzt ein Jahr älter!

Das Alter der Vögel wird in sogenannten Kalenderjahren angegeben. Vögel, die im Jahr 2020 geschlüpft sind, sind damit seit dem 1. Jänner 2021 nicht mehr im 1. KJ / diesjährig, sondern jetzt im 2. KJ / vorjährig. Vögel mit Jahrgang 2019 sind nun im 3. Kalenderjahr etc. Wir bitten Sie, das bei der Altersangabe unbedingt zu beachten.

Mit den besten Wünschen für 2021!

Ihr ornitho.at-Team

 

(Foto P. Mösinger)

 

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 3. November 2020
Bitte verstärkt Halsmanschetten von Graugänsen ablesen!

Im Neusiedler See-Gebiet wurden in den Jahren 2017-2019 im Rahmen eines grenzüberschreitenden, österreichische/ungarischen Projektes ca. 300 Graugänse mit ablesbaren Halsmanschetten versehen. Auch nach Projektende wird eine im Frühjahr gegründete "Arbeitsgruppe Graugans" weiterhin diese Meldungen sammeln und wissenschaftlich auswerten. Es wurden sowohl gelbe als auch weiße Manschetten mit schwarzer Schrift verwendet, wobei Codes mit jeweils einem Buchstaben sowie drei (gelb) bzw. zwei Zahlen (weiß) zum Einsatz kamen. Wir bitten darum, solche markierten Gänse möglichst gezielt abzulesen und weiterhin über ornitho zu melden. Dabei bitte unter "Weitere Informationen" die Rubrik "Der Vogel ist markiert und ein Code ist ablesbar (Ring(e), Halsband, Schnabel- oder Flügelmarke(n))" ankreuzen. Wichtig ist auch, dass solche Meldungen nicht nur über die webseite www.geese.org erfolgen, und im Falle einer direkten Meldung an die Österreichische Vogelwarte keine weitere Meldung an ornitho gemacht wird. Die Beantwortung wichtiger Fragen wie die Veränderung von Zugwegen in Abhängigkeit von verschiedenen Umweltfaktoren (Stichwort Klimawandel) oder das Ausmaß der Mortalität (Stichwort Bejagung) können so einer Klärung zugeführt werden.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 3. November 2020
Europäischer Brutvogelatlas EBBA2 jetzt zum Subskriptionspreis bestellbar!

Nach 10 Jahren Arbeit ist das neue Standardwerk zur Verbreitung der europäischen Brutvögel, der europäische Brutvogelatlas EBBA2 (European Breeding Birds Atlas), endlich fertiggestellt. Das Werk erscheint Anfang Dezember 2020 in Buchform und kann bis 30. November 2020 zum Pre-publication Preis von 70 Euro (plus Versandkosten) bestellt werden.

An der Datenaufnahme waren 120.000 Beobachterinnen und Beobachter beteiligt – und anderem aus Österreich. Insgesamt 556 Vogelarten werden mit detailliertem Arttext, Karten und Abbildung behandelt.

Bestellungen bitte direkt beim Verlag. Das Buch erscheint in englischer Sprache. Mehr Informationen zum Buch und Bestellformular hier.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Montag, 5. Oktober 2020
Europaweite Goldregenpfeiferzählung am 17./18. Oktober

Im mittlerweile sechsjährigen Rhythmus werden im Oktober europaweit Goldregenpfeifer gezählt. Ziel dieser von der International Wader Study Group koordinierten Zählung ist eine regelmäßig aktualisierte Schätzung der europäischen Bestände. Bei dieser Gelegenheit werden auch Beobachtungen von Kiebitz (am Rastplatz oft mit Goldregenpfeifern vergesellschaftet) und Großem Brachvogel miterfasst.

Hauptschauplatz dieser europaweiten Zählung ist zu dieser Jahreszeit bestimmt das nördliche Mitteleuropa und Großbritannien, aber auch in Österreich können Mitte Oktober Goldregenpfeifer und v.a. Kiebitz und Großer Brachvogel angetroffen werden. Bitte melden Sie am 17. und 18 Oktober alle Beobachtungen dieser Arten unter Angabe von 1) Uhrzeit, 2) Truppgröße und 3) Habitattyp des Rastplatzes. Auch Nullmeldungen sind möglich. Bitte machen Sie in den Bemerkungen zu Ihren Meldungen auch eine kurze, ungefähre Beschreibung der kontrollierten Fläche.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr ornitho.at-Team

 

Foto: R. Katzinger

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 8. September 2020
#StayHomeAndWatchOut -Visualisierung der Ergebnisse

Im Frühling haben wir dazu aufgerufen, von zu Hause aus zu beobachten. Entsprechende Beobachtungen und v.a. Beobachtungslisten konnten mit dem Projektcode #StayHomeAndWatchOut versehen werden. Dem Aufruf sind sehr viele Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachter aus ganz Europa gefolgt. Unsere katalanischen Kollegen haben die gesammelten Daten nun etwas aufbereitet - das attraktiv gestaltete Ergebnis wollen wir Ihnen nicht vorenthalten! Nochmals ganz herzlichen Dank an alle ornitho.at-Nutzerinnen und Nutzer, die an dieser Aktion teilgenommen haben!

Ihr ornitho.at-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Montag, 8. Juni 2020
Ergebnisse AFK-Umlaufbeschluss 15.04.2020

Liebe VogelkundlerInnen,


Um noch zeitnäher Beurteilungen von Seltenheiten-Meldungen abzuarbeiten, haben wir heuer im April einen Umlaufbeschluss zwischen den beiden regulären Sitzungen der AFK (Spätwinter/Herbst) eingeschoben. Die Ergebnisse stehen ab sofort auf der Homepage der AFK unter http://www.birdlife-afk.at/. Nur hier gibt es einen vollständigen Überblick zu den bisher bearbeiteten Fällen. Wir bitten diese Übersicht entsprechend zu nutzen, da es wegen knapper Ressourcen und des Umfangs der zu bearbeitenden Fälle keine routinemäßigen persönlichen Rückmeldungen über Ergebnisse an MelderInnen von Seltenheiten geben kann. Wir bitten um Verständnis. Auf Anfrage geben wir natürlich gerne Auskunft. Die nächste Sitzung der AFK findet im November 2020 statt. Wir begrüßen Nachreichungen und natürlich alle zeitnahen neuen Einreichungen von Seltenheiten-Meldungen. Wir bitten um Beachtung, dass sich bei den meldepflichtigen Arten kleine Änderungen ergeben haben. Auch diese sind auf der Homepage der AFK abrufbar.


Herzlichen Dank an die vielen BeobachterInnen für die Dokumentation seltener Vogelarten in Österreich.

Mit besten Grüßen
Hans-Martin Berg
(Vorsitz Avifaunistische Kommission/BirdLife Österreich)

aufgegeben von Benjamin Seaman
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Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2021