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Donnerstag, 7. Juli 2016
Brutvogelatlas: Quadranten-Artenlisten vervollständigen

Für alle Atlas-BearbeiterInnen steht nun eine Liste all jener Arten zur Verfügung, die in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten in ihrem/ihren Quadranten nachgewiesen worden sind. Mit Hilfe dieser Liste bekommen die BearbeiterInnen Hinweise auf mögliche weitere Brutvogelarten, die bislang noch unentdeckt geblieben sein könnten. Bitte vergleichen Sie diese Liste mit den für den aktuellen Atlaszeitraum 2013-2017 vorliegenden Beobachtungen aus Ihrem Quadranten! Gibt es eventuell Arten, die bislang übersehen worden sein können? Bei welchen Arten macht eine Nachsuche nach Ihrer Meinung und Gebietskenntnis Sinn? Bitte beachten Sie, dass die Vergleichsliste (1) Beobachtungen aus einem Zeitraum von etwa 30 Jahren zusammenfasst (1981-2012) und (2) der Bearbeitungsstand je nach Region ganz unterschiedlich sein kann: Manche der auf der Vergleichsliste angeführten Vorkommen können mittlerweile verschwunden sein, und darüber hinaus kann die Liste in eher schlecht bearbeiteten Gebieten auch unvollständig sein. Außerdem kann die Artenliste auch Zugvögel enthalten, die zwar in Ihrem Quadranten nachgewiesen wurden aber für den Brutvogelatlas nicht relevant sind.

Wie geht das Vergleichen im Detail?

Die Liste ist auf ornitho.at nur für jene Quadranten abrufbar, für die Sie auch als Atlas-Verantwortliche(r) oder MitarbeiterIn eingetragen sind.

Sie finden die Liste unter "Atlasdokumente" (im Menü links fast ganz unten). Wenn Sie für mehrere Quadranten eingetragen sind, wählen Sie im ersten Schritt einen der Quadranten aus. Die Liste für diesen Quadranten liegt dann als pdf-Datei () im oberen Bereich der Seite vor.

Unter "Atlasdokumente" sehen Sie außerdem eine Artenliste mit den bisher in ornitho mit Atlascode gemeldeten Arten für diesen Quadranten aus dem Zeitraum 2013-2017. Sie können hier zwei Jahre oder Zeiträume miteinander vergleichen. Für den jetzigen Zweck reicht es wenn Sie bei einem der beiden Felder "2013-2017" auswählen (die jetzige Atlasperiode) und auf "Vergleichen" klicken.

Beachten Sie jetzt nur die Spalte "2013-2017". Für jede Art sehen Sie drei Symbole mit folgender Bedeutung: Brut möglich, Brut wahrscheinlich, und Brut nachgewiesen. Ein automatisierter Vergleich ist leider nicht möglich, aber diese Artenliste von 2013-2017 können Sie (visuell) mit der Artenliste in der zuvor geöffneten pdf-Datei vergleichen. Vielleicht entdecken Sie noch fehlende Arten, bei denen sich eine gezielte Nachsuche lohnt. Oder Sie sehen Arten in der Kategorie Brut möglich oder wahrscheinlich, für die Sie mit etwas Nachsuche noch einen Brutnachweis erbringen können.

Hinweis: Arten, die "geschützt" gemeldet worden sind oder vom System automatisch geschützt wurden, scheinen in dieser Übersicht auf – Sie haben allerdings nur Zugriff auf die von Ihnen selbst gemeldeten Einzelbeobachtungen dieser Arten. Mögliche Nachweise Dritter sehen Sie in der Übersicht, nicht jedoch die Details dazu.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Montag, 20. Juni 2016
In Europa unterwegs? NaturaList vereinfacht Mitarbeit am 2. Europ. Brutvogelatlas!

Viele, die die ornitho-App "NaturaList" nutzen, werden vielleicht schon die vor kurzem vorgestellte Tageslisten-Funktion ausprobiert haben. Damit wird es nicht nur deutlich einfacher, diese besonders wertvollen Daten hierzulande zu sammeln, sondern es wird auch einfacher, das bislang ambitionierteste Gemeinschaftsprojekt in der europäischen Ornithologie zu unterstützen: den zweiten europäischen Brutvogelatlas. Machen Sie mit, wenn Sie in den kommenden Wochen oder zur Brutzeit 2017 in Europa unterwegs sind. Wir erklären Ihnen wie.

Der EBCC (European Bird Census Council), der Dachverband der avifaunistischen Fachverbände in Europa, hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit seinen Partnern in den Ländern (u.a. BirdLife Österreich) den zweiten europäischen Brutvogelatlas zu erarbeiten. Der erste Atlas ist vor rund 20 Jahren erschienen, mit Daten die inzwischen rund 30 Jahre alt sind. In dieser Zeit hat sich vieles in Europa verändert.

Ziel des zweiten europäischen Brutvogelatlas ist es, nun tatsächlich ganz Europa abzudecken, d.h. vom Ural bis zu den Azoren und von Spitzbergen bis nach Malta; ein ambitioniertes Ziel, denn in weiten Teilen Europas sind die Beobachterdichten weit geringer als bei uns. Vor allem in Ost- und Südosteuropa (aber nicht nur dort) gibt es noch größere weißere Flecken. Helfen Sie mit, diese Lücken bis 2017 zu schließen!

Mehr über das Projekt "EBBA2" erfahren Sie unter www.ebba2.info.

Sie können den europäischen Brutvogelatlas auf zwei Arten unterstützen:

  1. Melden Sie alle Ihnen interessant erscheinende Beobachtungen und versehen diese mit einem Brutzeitcode, wenn das Verhalten der Vögel auf ein mögliches, wahrscheinliches oder sicheres Brüten hinweist.
     
  2. Führen Sie 1 bis 2 Stunden lange Rundgänge durch und melden alle Vogelarten als Tagesliste. Wichtig ist auch hierbei, dass Sie alle Beobachtungen mit einem Brutzeitcode versehen, wenn das Verhalten der Vögel auf ein mögliches, wahrscheinliches oder sicheres Brüten hinweist. Jede auf dem Rundgang festgestellte Art muss grundsätzlich nur einmal gemeldet werden, wir empfehlen jedoch folgende Vorgehensweise: von mäßig häufigen und seltenen Arten sollten nach Möglichkeit alle Beobachtungen gemeldet werden, bei den häufigen mindestens jeweils die erste sowie alle nachfolgenden mit einem höheren Brutzeitcode (Bsp.: Sie beobachten zuerst eine singende Blaumeise und tragen diese mit S ein, später beobachten Sie eine Futter tragende, bitte melden Sie diese dann zusätzlich mit FY). Sie dürfen aber natürlich auch alle Beobachtungen aller Arten melden.

Damit können Sie bereits durch kleine Exkursionen und Ihre Zufallsbeobachtungen im Urlaub einen wichtigen Beitrag zum europäischen Brutvogelatlas leisten. Am einfachsten geht dies mit der App "NaturaList". Für ganz Europa stehen die Karten von OpenStreetMap zur Verfügung, die auch vorab für Ihre Urlaubsregion heruntergeladen werden können. So benötigen Sie keine Netzverbindung, um die Beobachtungen exakt erfassen zu können.
Wer nicht mit NaturaList arbeitet, kann von der Atlas-Homepage Excel-Dateien herunterladen.

Durch eine gezielte Reise in entlegene Gebiete können Sie einen besonders großen Beitrag zum europäischen Brutvogelatlas leisten. Wenn Sie also das Abenteuer etwas mehr lockt, dann nehmen Sie am besten mit den nationalen oder europäischen Koordinatoren Kontakt auf. Alles Wissenswerte hat das EBBA2-Team in der Rubrik "How to contribute with my data from a foreign country" zusammengestellt.

Ermöglicht wurde die Erweiterung der App durch die Schweizerische Vogelwarte Sempach im Rahmen des Europäischen LIFE-Projektes "Combining and improving online bird portals data to display near-real-time spatiotemporal patterns of bird distribution across Europe". Merci vielmals!

Ihr ornitho.at-Team

 

Abb.: Kombinierte Karte aus modellierten und kartierten Daten zur Brutverbreitung der Samtkopf-Grasmücke in Europa. Das lässt erahnen, welch großartiges Werk uns in einigen Jahren erwartet. © EBCC

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 31. Mai 2016
Brutvogelatlas: Achten Sie jetzt auf Brutnachweise

Die Brutsaison ist bereits weit vorangeschritten – nun ist es sehr einfach, Brutnachweise zu erbringen. Leise, hochfrequente Rufe, die man nicht sofort einer bestimmten Art zuordnen kann, stellen sich oft als bettelnde Jungvögel in einem Nest (Atlascode NY) heraus. Aufmerksame BeobachterInnen halten daraufhin aus sicherer Distanz Ausschau nach den dazugehörigen Altvögeln (oftmals warnend), damit das Nest der richtigen Art zugerechnet werden kann. Besonders häufig sind futtertragende Altvögel zu beobachten (Atlascode FY). Nur wenige Arten (z.B. Greifvögel, Würger) transportieren ihre eigene Nahrung um sie an einer anderen Stelle zu bearbeiten und fressen. Bei allen anderen Arten ist dieses Verhalten ein leicht zu erbringender Nachweis, dass Jungvögel in unmittelbarer Nähe gefüttert werden. Auch die ersten ausgeflogenen Jungvögel hüpfen und flattern bereits in der Nähe ihrer Nester herum (Atlascode FL). Diese Beobachtungen (u.a.) fallen alle in die Kategorie der Brutnachweise – der höchsten und wertvollsten Kategorie in der Liste der Atlascodes. Geben Sie bitte alle Brutnachweise in ornitho.at ein – wenn möglich mit exakter Verortung. Über die ornitho-App NaturaList z.B. ist das in wenigen Sekunden möglich. Viele Brutnachweise können ohne extra Zeitaufwand "nebenbei" erbracht werden – beim Wandern, beim Ausflug mit der Familie, beim Grillen im Garten usw.

Frequenzerhebungen

Auch die Frequenzerhebungen für den Brutvogelatlas sind wieder in vollem Gange. Der Zeitraum für Frequenzerhebungen geht in niederen und mittleren Lagen noch bis zum 12. Juniüber der Baumgrenze sogar bis zum 10. Juli. Wenn Sie noch nicht bei den Erhebungen für den neuen Brutvogelatlas mitarbeiten oder Ihre bisherigen Frequenzerhebungen bereits beendet haben: jetzt ist noch Zeit, sich neue Sextanten für diese Saison zu suchen. Auch die Übernahme einzelner Sextanten oder Sextantengruppen ist eine große Hilfe! Dies gilt vor allem für den alpinen Raum: Wenn Sie in den nächsten Wochen einen Aufenthalt in den Alpen planen, melden Sie sich bitte bei unserem Atlas Team (atlas@birdlife.at). Während einer Vormittagswanderung in den Bergen können nebenbei 2-3 Sextanten recht leicht kartiert werden. Wir helfen gerne bei der Suche nach nahegelegenen Sextanten und versorgen Sie mit den nötigen Karten und Unterlagen.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Montag, 30. Mai 2016
Tageslisten in der ornitho-App NaturaList

Die neueste Version der ornitho-App NaturaList (0.73) wurde um eine Tageslisten-Funktion erweitert. Da diese etwas anders funktioniert als auf der ornitho.at Webseite, möchten wir hier eine kurze Einführung geben.

Analog zu den Einzelbeobachtungen in NaturaList können Sie nun auch Tageslisten 1) direkt im Gelände, und 2) nachträglich eingeben. Alle Eingabemethoden sowie weitere Funktionen und Einstellungen können über das Menüzeichen am linken oberen Bildrand ausgewählt werden. Der wesentliche Unterschied zur ornitho.at Webseite ist, dass in NaturaList aus technischen Gründen keine Sextanten dargestellt werden können. Aus diesem Grund kann diese Funktion leider nicht zur Erfassung von Frequenzerhebungen für den Brutvogelatlas verwendet werden!

1) Tageslisten "direkt im Gelände"

Nach dem Start dieser Eingabemethode wird die Tagesliste "live" erfasst. Jede beobachtete Art wird wie eine Einzelbeobachtung exakt lokalisiert. Solange die Tagesliste läuft, wird ein rot blinkender Kreis ("record") und die bisher verstrichene Zeit in der oberen Leiste angezeigt. Über das "Listen"-Symbol unten links kann jederzeit die Liste der zuletzt eingegeben Arten eingesehen werden. Durch Auswahl eine der Arten in dieser Liste können Anzahl und Atlascode nachträglich angepasst, bzw. auch Beobachtungen von der Liste gelöscht werden. Über das "Pause"-Symbol kann die Erfassung unterbrochen werden um z.B. einen anderen Bereich der App zu verwenden (die Zeit läuft weiter). Über das "Stopp"-Symbol kann die laufende Tagesliste beendet werden. Wählt man das "Stopp"-Symbol, werden im letzten Schritt als Uhrzeiten automatisch die tatsächliche Beginn- und Endzeit der Liste eingestellt. Diese können bei Bedarf noch angepasst werden. Endgültig beendet wird die Tagesliste durch die Auswahl ob alle beobachteten Arten erfasst wurden oder nur eine unvollständige Liste geführt wurde.

Hinweis: Bei der nächsten Synchronisation mit dem Server wird aus der Summe der einzeln verorteten Beobachtungen dieser Tagesliste der Mittelpunkt errechnet und mit dem nächstgelegenen Sextanten oder Gebietspunkt in ornitho.at verknüpft. Wir empfehlen eine nachträgliche Kontrolle in ornitho.at ob diese Zuordnung sinnvoll ist. Gegebenenfalls kann die Liste (sowie jede andere Beobachtung) in ornitho.at nachträglich mit einem anderen Punkt verknüpft werden indem Sie die STRG-Taste gedrückt halten und auf den gewünschten Punkt klicken (z.B. ein Gebietspunkt, der das begangene Gebiet besser beschreibt als der automatisch errechnete Sextantenmittelpunkt).