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Dienstag, 26. Januar 2016
Vergabe von Atlascodes: Zurückhaltung vor Beginn der Brutzeit

Durch den derzeit milden Winter können bei einer Reihe von Arten schon Gesang oder Balz beobachtet werden, z. B. bei Spechten oder Meisen. Bei der Vergabe von Atlascodes, sollte man zu dieser Jahreszeit aber noch zurückhaltend sein. Besonders die Codes "H" und "S" weisen beide darauf hin, dass die betreffende Art "…zur Brutzeit in einem geeigneten Bruthabitat…" festgestellt werden muss. Für die österreichischen Brutvögel liegt dazu eine Übersicht mit Richtwerten vor. Bei der Meldung einer Art innerhalb dieser Brutzeiträume werden Sie von ornitho.at aufgefordert, einen Atlascode anzugeben. Außerhalb dieser Zeiten beachten Sie bitte folgende Vorgaben:

  • Vor dem jeweils angeführten Brutzeitraum ist die Angabe des Atlascodes "H" für keine Art erwünscht. Wenn eine Art (v.a. Standvögel/Teilzieher) – z. B. als Folge eines milden Spätwinters – vor dem Beginn der angeführten Brutzeit bereits Reviergesang erkennen lässt, kann hier schon ein "S" vergeben werden.
  • Das gilt nicht für eine Reihe von ziehenden Arten, die auf dem Zug singen. Hier darf vor Beginn der angeführten Brutzeit kein "S" vergeben werden (Arten s. Brutzeit-Tabelle).
  • Offensichtlich durchziehende oder rastende Vögel erhalten generell keinen Atlascode.
  • Gesang im Hochwinter soll nicht mit "S" codiert werden.
  • Für etliche Wasservogelarten darf bis zum Beginn der angeführten Brutzeit kein Code "H", "S", "P" und "D" vergeben werden (Arten s. Brutzeit-Tabelle).
  • "Höherwertiges" brutverdächtiges Verhalten vor der angeführten Brutzeit (s. Brutzeit-Tabelle) sollte aber mit einem Atlascode gemeldet werden.
  • Bei singenden/balzenden Arten, die keinen Atlascode bekommen, kann im Bemerkungsfeld "Gesang" oder "Balz" eingetragen werden.

Ihr ornitho.at-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 12. Januar 2016
Aufruf: Internat. Erfassung des Geschlechterverhältnisses der Tafelente im Jänner 2016

Die Tafelente ist nach wie vor eine häufige Wasservogelart in Europa. Doch sowohl die mitteleuropäische als auch die nordwesteuropäische Population zeigen Bestandsrückgänge. Mögliche Gründe könnten ein geringer Bruterfolg oder eine niedrige Überlebensrate sein. Um die Kenntnisse über die Populationsstruktur der Tafelente in Europa zu verbessern, führt die Wetlands International Duck Specialist Group im Januar 2016 eine Erfassung des Geschlechterverhältnisses durch.

Es ist mittlerweile gut dokumentiert, dass im Norden des Überwinterungsgebietes die Männchen deutlich überwiegen. Es wird angenommen, dass diese robuster und den Weibchen in Bezug auf die Nahrungssuche überlegen sind und deshalb weiter nördlich und damit näher am Brutgebiet überwintern können. Obwohl beim Schlupf das Geschlechterverhältnis nahezu ausgeglichen ist, ist das Verhältnis auf Populationsebene zugunsten der Männchen verschoben. Als Ursachen werden die weitere Zugstrecke der Weibchen und die höhere Prädationsrate während der Brutzeit angenommen.

Die Erfassung erfolgt idealerweise am Wochenende der Internationalen Wasservogelzählung am 16./17. Januar oder an den umliegenden Tagen. Die Meldung der Beobachtungen sollte möglichst via ornitho.at erfolgen, so dass die Daten zeitnah für die Auswertung zur Verfügung stehen.


Hinweise zur Datenerfassung

Bitte beachten Sie bei der Datenerhebung Folgendes:

  • Im Idealfall werden alle Tafelenten auf einem Gewässer oder einem Zählgebiet der Wasservogelzählung nach ihrem Geschlecht differenziert. Bei kleineren Gewässern, übersichtlichen Zählgebieten oder geringen Truppgrößen ist das gut möglich.
  • Bei großen Trupps, großen oder unübersichtlichen Gewässern ist es oft nur möglich, einen Teil der Individuen nach Geschlechtern zu differenzieren. Diese Stichproben sind ebenfalls sehr wertvoll!
    Wichtig ist dann:
    • Zählen Sie zuerst die Gesamtzahl anwesender Tafelenten.
    • Differenzieren Sie dann soweit möglich nach Weibchen und Männchen und notieren das Ergebnis. Das ist ihre Stichprobe, die Sie später melden.
    • Bei sehr großen Trupps zählen Sie am besten mehrere Stichproben von z.B. 100 Individuen aus, am besten aus unterschiedlichen Teilen des Trupps, da die Geschlechterverhältnisse meist nicht homogen verteilt sind. Notieren Sie jeweils die Anzahl Weibchen und Männchen je Stichprobe. Addieren Sie die Anzahlen am Ende für alle so erhobenen Stichproben und melden diese neben der Gesamtanzahl.
  • Wichtig: Geben Sie immer tatsächliche Anzahlen an, keine Prozentwerte!
     

Hinweise zur Datenmeldung

Bitte beachten Sie folgendes bei der Dateneingabe über ornitho.at:

  • Viele Gewässer sind mit Gebietsnamen versehen (gelbe Punkte). Bitte erfassen und melden Sie die Daten möglichst für diese insgesamt. Das erleichtert die spätere Auswertung (Ausschluss von Doppelerfassungen).
  • Geben Sie unter "Anzahl" bitte die Anzahl insgesamt anwesender Tafelenten ein.
  • Die Angaben zum Geschlecht geben Sie bitte unter "Optionale Angaben" an (und bitte NICHT in den Bemerkungen). Bitte beachten Sie: Zunächst ist aus Platzgründen nur eine Zeile zur Eingabe des Geschlechts sichtbar. Eine neue Zeile erhalten Sie über "weitere Detailangaben anfügen".
  • Unter den Bemerkungen können Sie z.B. die Methode vermerken, etwa "Stichprobe 6x100 Ind."

Bei der Eingabe über die App NaturaList:

  • Bitte melden Sie die Daten nicht in Kleingruppen, sondern möglichst für das gesamte Gewässer oder einen sinnvollen Teilbereich (diese sind meist ebenfalls durch einen gelben Gebietsnamen markiert).
  • Prüfen Sie bitte nach der Übertragung auf ornitho.at die Zuordnung zu den Ortsbezeichnungen und korrigieren diese ggf. manuell: Strg (bzw. Apfel bei Mac) + Klick auf die korrekte Ortsbezeichnung (idealerweise der Gebietspunkt für das Gewässer).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihr ornitho.at - Team

 

Weitere Informationen:

http://www.ducksg.org/2015/10/globally-threatened-species/common-pochard-uplisted-to-vulnerable/

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Samstag, 2. Januar 2016
Neues von der Avifaunistischen Kommission (AFK)

Liebe Vogelkundlerinnen, liebe Vogelkundler!

Ein gutes neues Jahr! Mit 6.12.2015 wurden viele Nachträge zu Seltenheiten v.a. aus dem Jahr 2014 im Umlaufbeschluss von der Avifaunistischen Kommission von BirdLife Österreich (AFK) entschieden. Die Ergebnisse finden sich wie gewohnt auf der Homepage der AFK unter http://www.birdlife-afk.at. Nur hier findet sich ein vollständiger Überblick zu den bisher bearbeiteten Fällen. Leider sind immer noch sehr viele ältere Beobachtungen von Seltenheiten ohne Protokoll. Über die Protokollpflicht einer Beobachtung bei der AFK gibt das gelbe Dreieck mit Rufzeichen auf ornitho.at Auskunft. Um Beachtung wird im Sinne einer gewissenhaften Dokumentation gebeten. Für offene, d.h. nicht protokollierte Fälle ist auch die Übersicht auf der Seite des Club 300 hilfreich. Wir bedanken uns schon jetzt für nachgereichte Protokolle und freuen uns über neue Dokumentationen, die über einen online-Zugang unaufwändig erledigt werden können. Auch auf die Aktualisierung der österreichischen Artenliste (Stand Dezember 2015) soll an dieser Stelle hingewiesen werden. Sie findet sich ebenfalls auf der Seite der AFK!

Viele schöne Beobachtungen für 2016 wünscht
Hans-Martin Berg
(Vorsitz AFK)

PS Zur Arbeit der AFK findet sich auch ein Beitrag im letzten Vogelschutz Nr. 39, p. 20-22.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Samstag, 2. Januar 2016
Bitte beachten: Die Vögel sind nun ein Jahr älter!

Das Alter der Vögel wird in sogenannten Kalenderjahren angegeben. Vögel, die im Jahr 2015 geschlüpft sind, sind damit seit dem 1. Januar 2016 nicht mehr im 1. KJ / diesjährig, sondern nun im 2. KJ / vorjährig. Vögel mit Jahrgang 2014 sind nun im 3. Kalenderjahr etc. Wir möchten Sie bitten, das bei der Altersangabe unbedingt zu beachten.

Mit den besten Wünschen für 2016!

Ihr ornitho.at-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Neues Feld bei der Eingabe von Beobachtungen:

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Wenn Sie eine Beobachtung eingeben steht nun ein neues Feld "Präzisierung der Beobachtung" zur Auswahl.

Manchmal ist die Angabe von zusätzlichen Details zu einer Beobachtung sinnvoll. Zusatzinformationen die öfter vorkommen – z. B. zum Verhalten (rastend, Nahrung suchend, überfliegend), zur Zugrichtung oder zu den Umständen der Beobachtung (Totfund) – wollen wir standardisiert erfassen. Das erleichtert auf der einen Seite die Eingabe für den Beobachter (der passende Begriff muss nur mehr aus der Liste ausgewählt werden), auf der anderen Seite vereinfacht es auch die Auswertung solcher Beobachtungen. Bitte beachten Sie, dass somit bei entsprechenden Beobachtungen z. B. der Schlüsselbegriff TOTFUND im Bemerkungsfeld überflüssig ist.

Wir hoffen Sie finden diese Eingabemöglichkeit nützlich und bitten Sie auch davon Gebrauch zu machen.

Ihr ornitho.at-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Donnerstag, 8. Oktober 2015
Die Abende werden länger – trainieren Sie online Ihre Bestimmungskenntnisse!

Heuer startet eine Kooperation von BirdLife Österreich mit birdid.no, einer Webseite auf der man Vogelbestimmen üben kann. Betrieben wird BirdID vom Nord-Trøndelag University College in Norwegen. Die Grundidee ist einfach: es werden Vogelfotos angezeigt und jeweils fünf Antwortmöglichkeiten zur Auswahl angeboten. Für eine richtige Bestimmung erhält man einen Punkt, für ein "weiß ich nicht" null Punkte und pro Fehlbestimmung gibt es einen Minuspunkt. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können von BirdID profitieren – vier verschiedene Schwierigkeitsgrade decken von häufigen und einfach zu erkennenden Arten bis hin zur Ausnahmeerscheinung alles ab. Zusätzlich kann auch noch das Land vorausgewählt werden. Somit können Sie einerseits Ihre Kenntnisse der heimischen Vögel verbessern und andererseits vor einem Urlaub ins Ausland sich mit den dortigen Arten vertraut machen. Die wirklichen Profis wählen zum Üben gleich die gesamte Westpaläarktis aus.

Auch das Erkennen von Vogelstimmen können Sie mit Hilfe von BirdID üben. Bei Stimmen und Bildern gilt: man kann sich das Bestimmungsbuch neben den Computer legen und alle notwendigen Merkmale nachschlagen. Das erhöht den Lerneffekt. Auf einer Profilseite werden persönliche Statistiken zu Ihrem Abschneiden gespeichert. So erkennen Sie z.B. auf einen Blick "Problemarten", die Sie gezielt üben können.

Wer möchte, kann auch kostenlos eine offizielle Prüfung über seine Bestimmungskenntnisse ablegen und bekommt damit ein Zeugnis vom Nord-Trøndelag University College.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Mittwoch, 7. Oktober 2015
Augen und Ohren auf: Gelbbrauen-Laubsänger ziehen durch!

Gelbbrauen-Laubsänger stammen aus den Wäldern der Taiga zwischen Ochotskischem Meer und Ural. Die Art ist im Herbst ein jährlicher Gast in Europa, obwohl die Hauptüberwinterungsgebiete eigentlich in den Subtropen und Tropen Asiens liegen. Wohin die durchziehenden Gelbbrauen-Laubsänger fliegen, ist bisher weitgehend unbekannt. Die bereits lange Reise scheint aber weit nach Südwesten weiter zu gehen: Ein im Herbst 2013 auf der Nordseeinsel Helgoland beringter Vogel konnte im Januar 2014 auf der Kanareninsel Lanzarote fotografiert werden. Die Gründe für das alljährliche Auftreten von Gelbbrauen-Laubsängern in Europa sind ebenfalls noch nicht endgültig geklärt. In den letzten Jahren scheint sich im Herbst ein regulärer Zug quer durch Europa herausgebildet zu haben, siehe Herbst 2013 im EuroBirdPortal (Zug ab August - also braucht's etwas Geduld bei der animierten Karte!).

Heuer scheinen besonders viele Gelbbrauen-Laubsänger die südwestliche Route über Europa einzuschlagen: In Finnland wurden seit Anfang September rund 1.000 Gelbbrauen-Laubsänger festgestellt – normal waren es in den letzten Jahren im gesamten Herbst weniger als 300. Auf dem Weg nach Südwesten sollte ein kleiner Teil dieser Vögel auch über Österreich fliegen.

Die meisten Feststellungen in Europa gelingen zwischen Mitte September und Mitte Oktober, meist in den Küstenregionen. In Österreich sind in diesem Herbst bisher 2 Gelbbrauen-Laubsänger auf ornitho.at gemeldet worden. Die laufende Entwicklung zeigt Ihnen die aktuelle Verbreitungskarte. Das Maximum wird in der Regel Anfang Oktober erreicht. 

Gelbbrauen-Laubsänger können auf dem Durchzug eigentlich überall auftauchen, an Gewässern, am Waldrand, in Stadtparks oder sogar im eigenen Garten. Man sollte sich vor allem mit dem charakteristischen und häufig vorgetragenen Ruf vertraut machen, über den die Vögel oftmals erst auf sich aufmerksam machen.

Vom Aussehen her ähneln die kleinen Laubsänger Goldhähnchen, unterscheiden sich farblich unter anderem aber durch den namensgebenden gelben Überaugenstreif.

Viel Erfolg bei der Suche nach den sibirischen Gelbbrauen-Laubsängern wünschen

die Teams von ornitho.at, ornitho.ch, ornitho.it, ornitho.de und ornitho.lu

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 8. September 2015
Hinweise auf illegale Verfolgung

Liebe BenutzerInnen,

um das Ausmaß illegaler Verfolgung von Groß- und Greifvögeln besser abschätzen zu können, möchten wir Sie bitten, Beobachtungen mit Hinweisen auf illegale Verfolgung (Schussmarken etc.) in den Bemerkungen entsprechend zu dokumentieren. Solche Hinweise können etwa ungewöhnliche Lücken an den Flügeln oder am Schwanz des Vogels sein, welche nicht durch Mauser verursacht werden (unsymmetrische Lücken, Fehlen von mehreren nebeneinander liegenden Federn bzw. Federteilen). Bitte versehen Sie solche Beobachtungen in der Bemerkung mit dem Eintrag "mögliche illegale Verfolgung". Eine Fotodokumentation solcher Fälle wäre sehr hilfreich.

Vielen Dank - Ihr ornitho.at-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Freitag, 7. August 2015
Neue Funktionen in der ornitho-App NaturaList

Mit der neuesten Version der ornitho-App NaturaList hat es einige Neuerungen gegeben, die wir an dieser Stelle kurz vorstellen möchten.

  • Beobachtungen bearbeiten: Beobachtungen, die über die App eingegeben aber noch nicht auf ornitho.at übertragen wurden, können jetzt noch zuvor bearbeitet werden. Drücken Sie dazu auf eine noch nicht übertragene Beobachtung und wählen "Beobachtung ändern".
  • Übersetzungshilfe: Beim zuvor beschriebenen Schritt erscheint ebenfalls die Funktion "Übersetzung anzeigen". Für die gewählte Beobachtung wird der Artname in 19 Sprachen angezeigt.
  • Zählfunktion: Zusätzlich zur Eingabe einer Zahl (die mit den Symbolen ~, = oder ≥ bestätigt wird) gibt es noch eine Zählfunktion ("Eine Zählung starten") mit der z.B. Vogelschwärme wie bei einer Zähluhr in Hunderter-, Zehner- und Einserschritten mitgezählt werden können.
  • Fotos anfügen: Fotos (z.B. mit dem Smartphone durch das Spektiv digiskopiert) können jetzt direkt bei der Meldung über die App an die Beobachtung angefügt werden.
  • Artenliste: Entsprechend der IOC World Bird List v4.4 (www.worldbirdnames.org) können nun alle Vogelarten der Welt (nach Kontinent gegliedert) über die App erfasst werden - eine praktische Funktion auf Reisen. Bitte vergewissern Sie sich aber, dass Sie zuhause standardmäßig die Artenliste von ornitho.at eingestellt haben.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir Sie ebenfalls bitten, die ausgewählte Liste der Atlasbrutcodes zu kontrollieren (unter "Wahl der Atlascodes" in den Einstellungen). Die richtige Auswahl für Österreich ist der "16stellige Code (AT)".

Sollten Sie Fragen zur neuen Version oder technische Schwierigkeiten mit dem Update haben, wenden Sie sich bitte an support@ornitho.at

Viel Vergnügen mit diesen neuen Funktionen wünscht

Ihr ornitho.at-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Donnerstag, 9. Juli 2015
EuroBirdPortal gestartet: die Verbreitung der Vögel Europas in Raum und Zeit

Am 5. Juni wurde im Rahmen der Green Week 2015 der Europäischen Kommission das Projekt EuroBirdPortals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach dreijähriger, intensiver Vorarbeit ist es nun möglich, die Vogelbeobachtungen von Online-Portalen aus über 20 Ländern in Europa zusammenzuführen und so beispielsweise die Rückkehr der Zugvögel von Sizilien bis zum Nordkap und von Portugal bis Polen sichtbar zu machen. Derzeit sind 29 Organisationen Partner des EuroBirdPortals, das unter dem Dach des European Bird Census Council (EBCC) angesiedelt ist. Österreich ist durch BirdLife Österreich vertreten.

Das EuroBirdPortal ist ab sofort unter www.eurobirdportal.org/aus/de/ erreichbar. Aktuell sind für 21 ausgewählte Vogelarten auf Basis eines 10x10 km-Rasters die Daten für die Jahre 2010 bis 2013 abrufbar. Im Viewer werden jeweils zwei animierte Verbreitungskarten dargestellt. So können jeweils zwei Jahre oder zwei Vogelarten miteinander, oder eine Art mit der Temperaturverteilung in der jeweiligen Woche verglichen werden. Die Daten werden wochenweise dargestellt, um den Effekt von Wochenenden - an denen deutlich mehr Beobachtungen gemeldet werden als an den übrigen Tagen - auszuschließen. Eine kompakte Zusammenfassung dieses Projekts findet sich auf YouTube unter https://youtu.be/-7KVhyt7Rsw. Als wichtige Grundlage dieser Auswertungen dienen die aus ornitho bekannten Tageslisten, über die sich Daten zur Präsenz/Absenz der Vogelarten ermitteln lassen. Insgesamt 100.000 Vogelbeobachter aus ganz Europa liefern jährlich rund 30 Millionen Beobachtungen, die zu diesen Auswertungen beitragen!

Die Initiative für den Aufbau dieses Portals kam von der ornitho-Familie. Vorangetrieben wurde das Gemeinschaftsprojekt vom Katalanischen Ornithologischen Institut (ICO), finanziell unterstützt in beachtlicher Größenordnung durch die Schweizerische Vogelwarte Sempach, natur&ëmwelt aus Luxemburg sowie vielen weiteren Organisationen und viel ehrenamtlichem Engagement.

Wöchentlich werden weitere Arten ergänzt, bis zum Jahresende werden dann rund 50 Arten und dann auch die Daten bis 2014 abrufbar sein. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und zahlreiche neue Erkenntnisse mit dem EuroBirdPortal und hoffen, dass Sie dies dazu ermuntert, weitere Beobachtungen bei ornitho zu melden und noch häufiger Gebrauch von der Tageslisten-Funktion zu machen!
 

Ihr ornitho.at-Team

aufgegeben von Benjamin Seaman
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