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Sonntag, 30. März 2014
Avifaunistische Kommission - Ergebnisse der Sitzung vom 22.03. 2014

Liebe VogelkundlerInnen,

Am 22.03.2014 fand die jüngste Sitzung der AFK in der Vogelsammlung/NHMW statt. Primär wurden die Jahre 2012 (Rest) und 2013 bearbeitet! Die Ergebnisse finden sich online auf der Homepage der AFK unter http://www.birdlife-afk.at/. Nur hier findet sich ein vollständiger Überblick zu den bisher bearbeiteten Fällen! Wir bedanken uns für die vielen Zusendungen und das vielseitige Bemühen um die gewissenhafte Dokumentation zum Auftreten seltener Arten in Österreich. Im Spätherbst 2014 findet die nächste Sitzung statt, wir freuen uns über die zeitgerechte Einreichung von Protokollen zu Seltenheiten. Bitte hier auf ornitho.at um entsprechende Beachtung des Symbols für eine Meldung an die AFK bei der Eingabe von Beobachtungen seltener Arten (Dokumentation bei der AFK notwendig). Mit Hilfe aller ist es gelungen, nun schon sehr zeitnah fertig bearbeitete Meldungen online zu stellen. Vielen Dank!

Mit besten Grüßen

Hans-Martin Berg

(Vorsitz AFK/BirdLife Österreich)

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Samstag, 22. März 2014
Wie bekomme ich einen Überblick über die Atlas-Bearbeitung eines Quadranten?

Angenommen Sie werden in einem Gebiet unterwegs sein und möchten sich vorab informieren, welche Arten mit welchem Brutstatus bereits in einem bestimmten Quadranten für den Brutvogelatlas erfasst worden sind. Über die Datenbankabfrage lässt sich eine Artenliste erstellen, anhand der Sie gezielt den Bearbeitungsstand dieses Quadranten verbessern können. Hier eine kleine Anleitung:

1)   Klicken Sie auf Datenbank-Abfragen und stellen Sie unter der ersten Registerkarte „Zeitraum“ den gewünschten Zeitraum mit Beginn- und Enddatum ein.

http://files.biolovision.net/www.ornitho.at/userfiles/Artenliste1.jpg


2)  Die Registerkarte „Arten“ kann in diesem Fall übersprungen werden. Unter der dritten Registerkarte „Orte“ wählen Sie Atlasquadrant-Nr. und suchen im drop-down Menü rechts davon den gewünschten Quadranten. Da diese Auswahl leider noch nicht alphabetisch sortiert ist (sie wird es in Zukunft sein!), können Sie den gewünschten Quadranten auch über die Tastatur eingeben. Klicken Sie auf den Pfeil und tippen Sie dann mit der Tastatur den Namen des gewünschten Quadranten ein. Diese Eingabe sollte relativ flott und ohne Pausen passieren, ansonsten müssen Sie es vielleicht ein paar Mal von vorne probieren. Wird der gewünschte Quadrant im Feld angezeigt, klicken Sie nochmal auf den Pfeil.

http://files.biolovision.net/www.ornitho.at/userfiles/Artenliste21.jpg


3)  Unter der vierten Registerkarte „andere Einschränkungen“ klicken Sie auf alle Codes. Die Suche wird automatisch auf Beobachtungen mit Brutzeitcodes beschränkt.

http://files.biolovision.net/www.ornitho.at/userfiles/Artenliste31.jpg


4)  Wählen Sie unter der letzten Registerkarte „Anzeige der Abfrage-Ergebnisse“ die Auswahl Artenliste. Die beiden Einstellungsmöglichkeiten rechts davon können Sie so belassen wie sie sind. Klicken Sie abschließend auf Abfrage starten.

http://files.biolovision.net/www.ornitho.at/userfiles/Artenliste4.jpg


Sie erhalten eine Artenliste mit allen Arten, die im abgefragten Zeitraum mit Brutzeitcode in diesem Quadranten gemeldet wurden. Die Zahl links neben dem Artnamen gibt die Anzahl der Beobachtungen an, die diesen Daten zugrunde liegen. Das Datum gibt die späteste dieser Beobachtungen an. Die rechteste Spalte „Brutstatus“ zeigt die höchste im abgefragten Zeitraum gemeldete Brutkategorie für jede Art.

Wurde z.B. eine Art höchstens mit dem Brutzeitcode D oder B (u.a.) gemeldet, so steht hier wahrscheinlich. Wurde eine Art z.B. mit ON oder FY (u.a.) gemeldet, so steht hier sicher. Alle Arten mit leerem Feld in dieser Spalte haben den Brutstatus möglich. Sie wurden also höchstens mit den Brutzeitcodes H oder S gemeldet. Über das Symbol ganz links in jeder Zeile (Einzelbeobachtungen anzeigen) können Sie sich die Einzelbeobachtungen für diese Art ansehen.

http://files.biolovision.net/www.ornitho.at/userfiles/Artenliste5.jpg

Diese Liste können Sie über die „Drucken“-Funktion ihres Webbrowsers auch ausdrucken.

Zwei wichtige Hinweise noch:

  • Wie immer in ornitho werden besonders gefährdete oder sensible Arten aus Schutzgründen auch in diesen Artenlisten ausgeblendet. Eine Liste dieser Arten finden Sie hier.
  • Diese Artenlisten werden automatisch „in Echtzeit“ erstellt. Beobachtungen mit blauen Fragezeichen werden nicht berücksichtigt, es könnte aber sein, dass eine fehlerhafte Meldung (falsche Art, falscher Brutzeitcode) noch nicht mit blauem Fragezeichen versehen wurde und in diesen Listen aufscheint. Die Artenliste zeigt also nicht den „absoluten“ bisherigen Stand eines Quadranten an – es können sich noch kleine Änderungen ergeben!
aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Mittwoch, 12. März 2014
KartiererInnen für den Brutvogelatlas gesucht!

Seit einem Jahr läuft unser Projekt "Brutvogelatlas Neu" und wir haben in diesem einen Jahr schon Beachtliches erreicht! Bis jetzt sind über 150.000 Daten von 463 MelderInnen eingetroffen. Zum Vergleich: In den ersten österreichischen Brutvogelatlas flossen insgesamt 344.000 Meldungen ein. Dennoch wartet – gerade in den traditionell wenig bearbeiteten alpinen Gebieten noch viel Arbeit auf uns!

Dabei sind wir gerade auf Sie angewiesen, denn nur mit der Hilfe zahlreicher ehrenamtlicher KartiererInnen und BeobachterInnen kann dieses Werk gelingen! Mit einem Atlasquadranten "übernimmt" man ein Stück Landschaft, das man schon gut kennt oder das einem im Laufe der Kartierung ans Herz wachsen wird und dessen vogelkundliche Schätze es zu bergen gilt! Gleichzeitig ist jede einzelne Brutzeit-Beobachtung, wo immer in Österreich, während der Atlasperiode ein wertvoller Baustein für das Gesamtwerk!

Für die Kartierungsarbeit und für die spätere Darstellung der Verbreitung wurde Österreich in Teilflächen (Atlasquadranten) von 10x10 km Ausdehnung eingeteilt. Fast 400 Quadranten haben bereits BearbeiterInnen gefunden, weitere 480 warten noch auf Verantwortliche. 

Methodische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Alle, die die Vögel ihrer Umgebung sicher bestimmen können, können auch einen Quadranten bearbeiten! Gesucht sind aber nicht nur Vogelfreunde, die einen Quadranten komplett bearbeiten! Auch die Mithilfe bei der Kartierung eines solchen (z.B. Kartierungen besonderer Lebensräume oder ausgewählter Arten) und die Meldung aller österreichweiten Brutzeitbeobachtungen von Vögeln sind gefragt! Kartiergemeinschaften können Quadranten auch gemeinsam übernehmen.

Sie haben Interesse? Geben Sie so schnell wie möglich die Quadranten bekannt, die Sie gerne bearbeiten möchten! Den aktuellen Stand der Vergabe sehen Sie in der untenstehenden Grafik (zum Vergrößern bitte anklicken) und auf ornitho: hier. Die Adresse für Ihre Anmeldung oder Fragen ist: atlas@birdlife.at. Weitere Informationen finden Sie auf der BirdLife Webseite: hier.

http://files.biolovision.net/www.ornitho.at/userfiles/AtlasQuadrantenvergabeStand1032014small.jpg

Aktueller Stand (10.3.2014) der Quadrantenvergabe. Grau: Frei, Rot: Vergeben, Grün: TeilbearbeiterInnen, Blau: HelferInnen
Zum Vergrößern der Grafik bitte anklicken.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Donnerstag, 6. März 2014
Demnächst neue App für ornitho.at

In den letzten Monaten konnten bereits zahlreiche ornitho-BenutzerInnen eine Testversion der ornitho-App ausprobieren. Schon wurden viele Meldungen damit erfolgreich erfasst. Aktuell werden noch die letzten "Kinderkrankheiten" behoben. Die App wird in einigen Wochen offiziell verfügbar sein. Bereits jetzt möchten wir unsere Melderinnen und Melder darauf aufmerksam machen, dass die App vorerst nur als Android-Version erhältlich sein wird (ab Android-Version 2.3). Sobald die App allgemein über Google Play erhätlich ist, werden wir Sie hier informieren.

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Donnerstag, 16. Januar 2014
Kranich-Beobachtungen der letzten Jahre

Liebe VogelkundlerInnen,

Vor kurzem konnten wir an dieser Stelle eine länderübergreifende Auswertung zum Kranichzug im Herbst 2013 vorstellen. Aus der Auswertung haben sich neue spannende Fragen ergeben – zogen die Kraniche schon im Vorjahr nach einem ähnlichen Zugmuster? Woher kommen die bei uns durchziehenden Vögel? Was sind die Auslöser für diese neuen Zugwege?

Sie können uns bei der Beantwortung dieser Fragen helfen – indem Sie auch Ihre Kranich Beobachtungen aus den Jahren 2011 und 2012 in ornitho.at eintragen. Herzlichen Dank!

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 14. Januar 2014
Vergabe von Brutcodes

Liebe Vogelkundlerinnen und Vogelkundler,

Zur gewünschten Vergabe von Brutcodes werden im Lauf des Februar von BirdLife Erläuterungen herauskommen. Bis dahin ersuchen wir alle, folgende Richtlinien zu berücksichtigen:

Generell kann man im Vorfrühling (milden Spätwinter) bei vielen Arten schon Gesang oder Balzrufe hören. Da die Vögel aber oft noch Herumstreifen (und bei schlechter werdendem Wetter das Gebiet auch wieder verlassen können), ist die generelle Vergabe von Brutcodes im Allgemeinen zu dieser Zeit nicht sinnvoll. Daher sollten bis Ende Februar in der Regel keine Brutcodes vergeben werden. In erster Linie betrifft das die Brutcodes der Kategorie "Brut möglich", also "S" (singendes/balzendes Männchen zur Brutzeit) oder "H" (zur Brutzeit im geeignetem Bruthabitat).
 

Wie bei allen Regeln gibt es aber auch hier Ausnahmen:

  1. Es wird ein höherwertiges Brutverhalten beobachtet – ein balzendes Paar, Nestbau, Bruthöhlenbau, Tragen von Nistmaterial o.ä. In solchen Fällen sollte natürlich ein Brutcode vergeben werden.
     
  2. Es gibt einige Arten, die schon sehr früh im Jahr (Februar, tw. sogar noch früher) zur Brut schreiten bzw. sich am konkreten späteren Brutplatz aufhalten können. Das sind hauptsächlich Nichtsingvögel wie Seeadler, Bartgeier, Wander-/Sakerfalke, Graureiher, Uhu oder Waldkauz. Auch einige Spechtarten können schon im März mit der Brut beginnen. Unter den Singvögeln betrifft das Kolkrabe und Fichtenkreuzschnabel. Bei diesen Arten ist die Vergabe von Brutcodes auch im Winter/Spätwinter sinnvoll. Doch auch hier gilt das mit Einschränkungen– bspw. überwintern in Ostösterreich Seeadler in größerer Anzahl und viele Seeadler-Beobachtung werden daher eher keinen Brutcode bekommen (Alter der Vögel mit in Betracht ziehen, Paarverhalten, Nestbau, etc. …)
     

Für eine Reihe von Arten werden wir noch genaue Zeitfenster definieren, außerhalb derer die Angabe von Brutcodes wie "H" und "S" nicht sinnvoll/erwünscht ist. In ornitho kann man Gesang/Balzverhalten ohne Brutcode derzeit nur über das Bemerkungsfeld melden.


Beste Grüße und viel Freude beim Beobachten,
Norbert Teufelbauer & Hans-Martin Berg
(für das Atlas-Team/BirdLife Österreich)

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Freitag, 20. Dezember 2013
Beobachtungen von Seltenheiten – Ergebnisse der Sitzung der AFK vom 8.12.2013

Liebe VogelkundlerInnen,

Am 8.12.2013 fand die jüngste Sitzung der AFK (Avifaunistische Kommission von BirdLife Österreich) in der Vogelsammlung/NHMW statt. Primär wurden die Jahre 2011 bis 2013 (unvollständig) bearbeitet. Die Ergebnisse finden sich online auf der Homepage der AFK unter http://www.birdlife-afk.at. Wir bedanken uns erneut für die vielen Zusendungen und das stete Bemühen um die gewissenhafte Dokumentation zum Auftreten seltener Vogelarten in Österreich. Im Februar oder März 2014 findet die nächste Sitzung statt, wir freuen uns über die rege Zusendung von Protokollen von bisher nicht bei der AFK dokumentierten Seltenheiten. Bitte um entsprechende Beachtung des Symbols für die Meldung an die AFK bei der Eingabe von Beobachtungen seltener Arten . Mit Hilfe aller gelingt es, die fertigen Bearbeitungen immer zeitnäher zur jew. Beobachtung online zu stellen. Vielen Dank!

Mit besten Grüßen

Hans-Martin Berg

(Vorsitz AFK)

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Freitag, 20. Dezember 2013
Gemeinsame Auswertung der ornitho-Portale zum Kranichzug 2013

Kraniche auf neuen Wegen? Eine gemeinsame Auswertung des Kranichzugs 2013 mit Daten aus den ornitho-Portalen Deutschlands, Luxemburgs, Österreichs, der Schweiz und Italiens deutet auf neue Zugroute hin

Kraniche im Herbst 2013 - ornitho.at

Vielen BenutzerInnen von ornitho.at wird die Verbreitungskarte des Kranichs in Österreich im Herbst 2013 bekannt sein. Wie schön sich eine solche Karte in ein größeres Bild einfügen kann, zeigt eine grenzübergreifende Auswertung für die Art, die zusammen mit den ornitho-Partnern in Deutschland, Luxemburg, der Schweiz und Italien durchgeführt wurde. Das spannende Ergebnis deutet auf eine sich möglicherweise neu etablierende Zugroute der Kraniche hin.

Der europäische Kranichzug ließ sich bisher in zwei Hauptrouten unterteilen. Die baltisch-osteuropäische Route führt Kraniche im Herbst aus Finnland, dem Baltikum, Polen und Teilen Russlands zu den großen Rastplätzen der Ungarischen Tiefebene. Von dort fliegt ein Teil der Vögel westlich über den Balkan und Sizilien bis nach Tunesien, während andere über die Türkei bis nach Israel und von dort weiter bis nach Äthiopien ziehen.

Kraniche im Herbst 2013 - gemeinsame Auswertung

Die westeuropäische Route über den Norden und Westen Deutschlands und Frankreich nutzen im Wesentlichen Kraniche aus Mitteleuropa und Skandinavien sowie in den letzten beiden Jahrzehnten zunehmend auch aus den baltischen Staaten, Finnland und Weißrussland. Ihre wichtigsten Winterquartiere liegen in Frankreich und Spanien.

Seit etwa 10 Jahren kommt offenbar eine Veränderung in diese Zugrouten. Denn seither werden im Herbst auch im südlichen Mitteleuropa zunehmend nach Westen ziehende Kraniche beobachtet. Tiere also, die zuerst die osteuropäische Route fliegen und dann entlang der Alpen in die westeuropäischen Überwinterungsgebiete "abbiegen". 2011 gab es einen ersten Massenzug von mehreren Tausend Kranichen von Ungarn kommend über Österreich, Südbayern und die Schweiz bzw. über Österreich und Norditalien in die Camargue – vermutlich ausgelöst durch eine anhaltende Ostwetterlage Anfang November 2011. Im Jahr darauf und besonders spektakulär im heurigen Herbst wiederholte und steigerte sich dieses Schauspiel – diesmal ohne markante Ostwetterlagen. Welche Mechanismen hinter dieser Entwicklung stehen und ob sich die neue Zugroute langfristig etablieren wird, werden detailliertere Analysen und vor allem die kommenden Jahre zeigen.

Das Bild zur Auswertung (zum Vergrößern bitte anklicken) zeigt Kranich-Beobachtungen zwischen dem 1. September und dem 30. November 2013 in Deutschland, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und Italien basierend auf den Daten der ornitho-Portale in diesen Ländern. Neben der westeuropäischen Hauptzugroute ist die sich möglicherweise neu etablierende, nördlich und südlich der Alpen verlaufende, westwärts gerichtete Zugroute gut zu erkennen.

Wir danken den vielen Tausend Melderinnen und Meldern in Deutschland, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und Italien, ohne die solche aktuellen und faszinierenden Einblicke nicht möglich wären!

Christopher König, Johannes Wahl (ornitho.de), Gilles Biver, Patric Lorgé (ornitho.lu), Norbert Teufelbauer, Benjamin Seaman (ornitho.at), Hans Schmid (ornitho.ch), Roberto Lardelli (ornitho.it), Miriam Hansbauer, Rüdiger Dreyer, Günter Nowald (AG Kranichschutz Deutschland)

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Dienstag, 26. November 2013
Tageslisten – eine ganz andere Datenqualität

Tageslisten sind vielen MelderInnen vermutlich vom Brutvogelatlas bekannt. Aber auch abseits der Frequenzerhebungen für den Brutvogelatlas können Tageslisten jederzeit eingegeben werden. Sie stellen eine besonders wertvolle Form der Datenmeldung in ornitho.at dar. Bei einer Tagesliste sind immer zwei wesentliche Informationen bekannt: 1) Die Beobachtungsdauer und 2) die Tatsache, dass alle in dieser Zeit beobachteten Vogelarten gemeldet werden. In Auswertungen ergeben sich durch diesen kleinen Unterschied ganz andere Möglichkeiten.

Beispielsweise ergibt sich gerade bei häufigen Zugvogelarten das Problem, dass sie als "normale" Meldungen gerne unmittelbar nach ihrer Ankunft und während dem Wegzug gemeldet werden, dazwischen aber seltener. Das ergibt ein verfälschtes Bild. Über Tageslisten wird hingegen ein reales Bild der Phänologie solcher Arten gezeichnet. Weiters ist es ab einer gewissen kumulierten Beobachtungsdauer in einem Gebiet möglich, den Rückschluss auf hier nicht vorkommende Arten zu ziehen, wenn sie nie gemeldet wurden. Die Tagesliste zeigt neben gesehenen Arten nämlich auch an, welche Arten alle nicht angetroffen wurden. Diese Information kann aus "normalen" Meldungen nicht abgeleitet werden.

Bitte füllen Sie Tageslisten aus, so oft Sie können!

Wir möchten Sie ermutigen, so oft Sie können – beim Spaziergang in einem Wald- oder Wiesengebiet, beim Birding an einem Gewässer, sogar zuhause in Ihrem Garten – auch an die Möglichkeit einer Tagesliste zu denken. Notieren Sie einfach die Beobachtungsdauer und achten Sie neben den "spannenden" Zielarten auch auf die häufigen Allerweltsarten um Sie herum. Sie tragen dazu bei, die Datenqualität in ornitho.at erheblich zu verbessern!

aufgegeben von Benjamin Seaman
 
Sonntag, 24. November 2013
Gebietspunkte in ornitho.at

Vielleicht sind Ihnen schon welche aufgefallen: seit kurzer Zeit gibt es immer mehr gelbe Gebietspunkte in ornitho.at. Zusätzlich zu den flächendeckend und gleichmäßig über Österreich verteilten blauen Sextantenmittelpunkten soll es auf der Karte ein umfassendes Netz von gelben Gebietspunkten geben. Diese gelben Punkte kennzeichnen avifaunistisch besonders interessante Gebiete, für die zusammenhängende Daten zu erwarten sind. Der Flächenbezug dieser Punkte sollte immer selbsterklärend sein (z.B. Teiche, Seen, Wälder oder Teilbereiche dieser).

Für die Gebietspunkte haben Sie ähnlich wie bei den blauen Sextantenmittelpunkten die folgenden Möglichkeiten:

  • Beobachtung für diesen Ort anfügen: wenn eine Beobachtung im vom Punkt beschriebenen Gebiet lag.
  • Tagesliste für diesen Ort ausfüllen: wenn über eine gewisse Zeitspanne hinweg (mind. ½ Stunde) im beschriebenen Gebiet beobachtet wurde und alle beobachteten Arten notiert wurden.
  • Beobachtung mit exakter Lokalisierung anfügen: wenn eine Beobachtung im beschriebenen Gebiet lag aber auch eine genauere Ortsangabe gemacht werden möchte. Hierzu folgen Sie den gewohnten Schritten um eine Beobachtung mit exakter Lokalisierung anzufügen. Sollte der rote Pointer nicht automatisch mit dem Gebietspunkt verbunden werden, sondern mit einem (näherliegenden) Sextantenmittelpunkt, so können Sie die STRG-Taste auf der Tastatur gedrückt halten und mit der Maus den Gebietspunkt als Referenzpunkt für diese Beobachtung auswählen.

Gebietspunkte werden von den RegionalkoordinatorInnen für die jeweilige Region vergeben. Sind Sie der Meinung, dass ein Gebiet mit einem solchen Punkt gekennzeichnet werden sollte, dann setzen Sie sich bitte mit den RegionalkoordinatorInnen Ihrer Region in Verbindung.

aufgegeben von Benjamin Seaman
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